Home
Impressum
RUTH FLEIGS GALERIE
Schulkinder malen
Bilderbuch Rob. Rabe
Kritzel-Kratzel
HORST FLEIGS TEXTE:
I  Philosophica
II  Reiseberichte
China Okt. 2011
Finnland Sept. 08
Andalusien Sept. 06
Kreta Aug. 05
Sizilien Aug. 03
Griechenland Aug. 01
Ithaka-Peloponnes 97
USA: 1980+1990+2000
Städtetrips:
Davos/Sils 07
Prag Juni 06
Lissabon/Sintra 99
III Zu Wim Wenders
IV Film und Kindheit
V Mitschüler/Schulen
VI Germanistisches








OKLAHOMA CITY, Capitol mit Ölbohrturm



Rechts: „Oklahoma City Memorial” (des Nachts und bei Tage)


Quellen: http://s182.beta.photobucket.com/user/HELLHAMMER_2007/media                                                        
www.papasbus.com/sitebuildercontent/sitebuilderpictures/oklahoma.city.ok.23.jpg
http://cdn1.wn.com/pd/94/15/1f5822941e2610e515cd5f00698e_grande.jpg
          

Oklahoma hat unter allen Staaten den höchsten Anteil an Indianern, wobei es sich überwiegend um Nach­kom­men der 1831-38 aus dem Osten um­ge­sie­del­ten Stämme handelt. So kommen wir denn auf dem wei­te­ren Weg zur Bun­des­haupt­stadt an Ortschaften und Städten mit In­di­a­ner­na­men wie Ki­o­wa, Atoka, We­wo­ka, Se­mi­nole und Shawnee vorbei.


Am Nachmittag erreichen wir Oklahoma City. Am Abend des ersten „Runs” von 1889 hatten sich schon an die 10.000 Neu­sied­ler hier nie­der­ge­las­sen. Zwar konn­te die Stadt 1910 der Nachbarstadt Guthrie den Rang als Bun­des­haupt­stadt ab­lau­fen, doch brachten erst die Erdölfunde in den spä­ten 1920­er Jah­ren den näch­sten gro­ßen Aufschwung (den die Dust-Bowl”-Mi­se­re anfangs überschattete). Heute sieht man hier und da im Staat Okla­ho­ma schon öf­ter In­du­strie­ru­i­nen der Öl­wirt­schaft, in Okla­ho­ma City selbst wird jedoch weiterhin Öl ge­för­dert, gegenwärtig soll es noch gut 1000 Bohr­tür­me oder Öl­pum­pen im Stadt­be­reich ge­ben. Zu unserem Er­stau­nen erhebt sich ein Förderturm direkt vor dem Portal des neo­klas­si­zi­sti­schen Staats­ka­pi­tols.

   Viele Bürger der Stadt stehen noch unter dem Schock des Bombenattentats von 1995. Ein weißer Fun­da­men­talist, der an­schei­nend der rechts­ra­di­ka­len „Chris­tian-Identity”-Bewegung nahestand, sprengte da­mals ein Regierungsgebäude in die Luft, in dem auch ein Kindergarten un­ter­ge­bracht war. Ei­ne in­zwi­schen er­rich­te­te Gedenkstätte erinnert nicht nur an die 168 ge­tö­te­ten Personen, deren namentlich bezeichneten (Ar­beits-)­Stuhl-Skulp­tu­ren des Nachts be­leuch­tet wer­den, son­dern hält auf Mar­mor­ta­feln auch die Namen der 800 ver­letz­ten Personen fest, die den An­schlag über­lebt ha­ben.


- 53 -

ZurückWeiter
Top
http://www.fleig-fleig.de/