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Links: Die Altneu-Synagoge in der Prager Josephstadt neben dem
Jüdischen Rathaus

 

Oben: Eine Illustration zur Golem-Sage
Darunter die Trennwand mit einer der Sichtscharten für Frauen
 

Quellen: www.welt.de/img/reise/nah/mobile137436033/2727934137-coriginal-wWIDTH/Altneu-Synagoge-Prag.jpg   www.czechtourism.com/it/c/prague-old-new-synagogue/ www.praguego.com/attractions/jewish-quarter/attachment/prague-golem-rabbi-loew/ www.flickr.com/photos/chajms/26664855005/in/photostream/

 

Wie schon 1987 suchen wir erneut die Altneu-Synagoge (Staronová synagoga) auf, diese um 1270 erbaute und älteste noch in Europa erhaltene Synagoge. In ihr hatte der Golem-Sage nach der wohl aus Worms stammende Rabbi Löw sein Geschöpf, das die jüdische Gemeinde gegen die antise­mitisch eingestellten Christen verteidigen sollte, nach zusätzlichen Hilfszusagen von Kaiser Karl IV. wieder vernichtet und seine Überreste in dem Ge­bäude vermauert.

    Hunderte von meist grüppchenweise geführten Besuchern umstehen heute das gotische Gebäude. Bald können auch wir eintreten. Über der Bima im Zentrum des Hauptraums hängt ausgebreitet eine Replik der Fahne mit Davidstern und Judenhut, die Karl IV. 1357 der Gemeinde gestiftet hatte und die auch im großen Prager Stadtwappen ihren Platz gefunden hat. Bemerkenswert ist der sogenannte Frauenflügel, ein Anbau aus dem 18. Jh., um auch jüdische Frauen wenigstens als Zuschauerinnen am Gottesdienst teilnehmen zu lassen. Statt der üblichen Frauenempore wurde hier freilich nur eine Trennwand (Mechiza) mit eingelassenen Sichtscharten erbaut.

 

Der Synagoge gegenüber liegt das barocke Jüdische Rathaus mit seinem auffälligen hebräischen Ziffernblatt, auf dem die Zeiger wie die Buchstaben der hebräischen Schrift von links nach rechts hin verlaufen. Die im 1. Stock des angrenzenden Barockgebäudes liegende Hohe Synagoge” ist am heu­tigen Tage nicht zugänglich.

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